netzeitung.deBerlin – die wiedervereinte Stadt

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Am Brandenburger Tor in Berlin (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Am Brandenburger Tor in Berlin
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Das einst geteilte Berlin ist seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 zwar formal eins, die Teilung ist jedoch längst nicht überwunden. In Ost und West wählen die Berliner anders und lesen auch verschiedene Zeitungen.

Mit 3,4 Millionen Einwohnern ist die Bundshauptstadt Berlin größte Stadt Deutschlands. Seit dem Fall der Mauer 1989 und der Wiedervereinigung 1990 hat sich die einst geteilte Stadt gewandelt wie kaum eine andere in einem so kurzen Zeitraum.

Das östliche Stadtzentrum zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz ist neuer Schwerpunkt im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Eine vielfältige Politik-, Medien- und Kulturszene etablierte sich nach den Jahren des Kalten Krieges erneut in Berlin.

Wahrzeichen der Stadt
Anderseits ist Berlin in vielen Bereichen immer noch von den Jahren der Teilung geprägt. Obwohl von der eigentlichen Mauer nur noch spärliche Reste zu sehen sind, ist der Prozess des Zusammenwachsens längst nicht abgeschlossen. In Ost und West werden mehrheitlich unterschiedliche Zeitungen gelesen und verschiedene Parteien gewählt.

Anziehungspunkt für Besucher ist auch das inzwischen fertig gestellte Regierungsviertel und der neue Hauptbahnhof inmitten der Stadt. Besonders der Reichstag mit seiner begehbaren Glaskuppel und das Kanzleramt sind zu Wahrzeichen des neuen politischen Zentrums geworden. Regiert wird Berlin von einem Senat, an dessen Spitze der Regierende Bürgermeister steht. Neben dem Landesparlament - dem Abgeordnetenhaus von Berlin - gibt es noch zwölf Bezirksparlamente. (nz)