Bund verwundert über Kosten für Bush-Besuch
25.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Der Kanzleramtsminister wies zudem den Vorwurf von Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) zurück, die Bundesregierung habe eine Kostenübernahme bisher verweigert. Das Schreiben der Staatskanzlei vom 21. August sei die erste Kontaktaufnahme nach dem Bush-Besuch gewesen.
Ringstorff hatte die Bundesregierung aufgefordert, sich an den Kosten des Besuchs im Juli zu beteiligen, da es den Bürgern schwer zu vermitteln, «dass sie die teuerste Grillparty der Welt bezahlen sollen». Bush war auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gekommen.
Bei dem Streit geht es um die Kosten für die Bereitstellung zusätzlicher Polizisten. Insgesamt waren während des Besuchs von US-Präsident Bush 12.300 Beamte im Einsatz, davon wurden 9700 vom Bund und anderen Bundesländern abgeordnet. (nz)

