25. Sep 2007 07:58
Die US-Sicherheitsbehörden sieht der Bundesinnenminister weit besser ausgestattet als den deutschen Apparat. Datenschutz darf für ihn den Kampf gegen das Böse nicht behindern.
Um Anschläge zu verhindern, müsse man so flink wie die Terroristen sein, sagte Chertoff. Man suche nach Möglichkeiten, Verdächtige besser zu beobachten und Informationen von Behörden weiterzugeben. Dabei gehe es um «eine sehr kleine Menge an Information», erklärte der US-Minister: «Biografische Information, Name, Geburtsdatum oder Fingerabdrücke.»Ein Beispiel für die bereits bestehende Kooperation ist für ihn die Festnahme dreier Terrorverdächtiger im Sauerland vor wenigen Wochen, wie Schäuble sagte. Nachholbedarf in Deutschland und Europa sieht er bei den technischen Möglichkeiten. «Die Amerikaner sind bei den technologischen Mitteln, bei der Überwachung der Kommunikation höher entwickelt», sagte Schäuble.