19.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Gabriele Pauli
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Es sollte eine symbolische Aktion auf dem Münchner Oktoberfest werden. Doch eine Hinrichtung von Gabriele Pauli ging der Wiesn-Chefin dann doch zu weit.
Die Fürther Landrätin Gabriele Pauli (CSU) darf sich auf dem Münchner Oktoberfest nicht symbolisch enthaupten lassen. Das Münchner Tourismusamt untersagte die geplante Scheinhinrichtung der 50-jährigen CSU-Rebellin beim Traditionsschausteller Schichtl, wie die Münchner «tz» berichtet. «Der Schichtl hat bei uns vorsichtig anklingen lassen, ob denn eine Pauli-Enthauptung möglich wäre», sagte Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl dem Blatt. «Aber wir mussten gleich deutlich machen, dass das nicht geht.» Schausteller Schichtl ist vor allem für seine Enthauptungsshow berühmt.
Hintergrund des Neins ist das verschärfte Werbeverbot auf dem Oktoberfest. Und da sich Pauli um den CSU-Vorsitz bewirbt, könnte sie nach Ansicht der Stadt ihren Wiesn-Auftritt als Werbe-Veranstaltung nutzen.
«Und deshalb geht das nicht, sonst veranstaltet plötzlich ja jeder Politiker irgendein Event oder eine Diskussion auf der Wiesn», argumentierte Weishäupl und fügte hinzu: «Privat kann sich Frau Pauli aber beim Schichtl so oft köpfen lassen, wie sie will.» (ddp)