13. Jun 2007 14:33
Dass NPD-Unterstützer in der CDU nichts zu suchen haben, ist für einen Christdemokraten aus Mecklenburg-Vorpommern Realität geworden. Der Politiker zog die Konsequenz.
«Er hat mir das heute am Telefon gesagt, und ich gehe davon aus, dass das rechtsverbindlich ist», sagte der Geschäftsführer der Schweriner CDU, Ingo Freund. Zuvor hatte der Generalsekretär der Nordost-CDU, Innenminister Lorenz Caffier, gesagt: «Wer an Demonstrationen des politischen Gegners beziehungsweise der Feinde der Demokratie aktiv teilnimmt, hat in der CDU nichts zu suchen.» Die CDU wolle die «wehrhafte Demokratie» und setze sie auch durch.
Nach Informationen des SPD- Landtagsabgeordneten Mathias Brodkorb war Schneider am 1. Mai mit der rechtsextremen NPD in Neubrandenburg mitmarschiert. (dpa)