11. Jun 2007 11:23, ergänzt 16:22
Die Polizei hat nach mehreren Fehlern bei einem rechtsextremen Überfall auf eine Theatergruppe in Sachsen-Anhalt Konsequenzen gezogen: Der leitende Beamte muss gehen.
Die Opfer hatten die Polizei wegen dieser Panne scharf kritisiert: Sie werfen den Beamten vor, sich zu lang mit ihren Personalien befasst zu haben, statt die noch anwesenden Täter zu stellen. Sie wollen eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen. Nach den sieben übrigen Schlägern wird weiterhin gefahndet. Bei der Attacke waren fünf der insgesamt 14 Ensemble- Mitglieder des Nordharzer Städtebundtheaters krankenhausreif geschlagen worden. Die Opfer im Alter von 19 bis 32 Jahren erlitten Rippen- und Kieferverletzungen, Nasenbeinbrüche und Augenverletzungen. (dpa)