Spezialeinheit soll Mai-Randalierer stoppen
30.04.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Vor 20 Jahren hatten sich am 1. Mai im West-Berliner Stadtteil Kreuzberg Randalierer eine Straßenschlacht mit der Polizei geliefert. Über 30 Geschäfte wurden geplündert, viele Autos in Brand gesteckt. Seither kam es jedes Jahr am 1. Mai zu Gewaltausbrüchen, nach der Wiedervereinigung zeitweise auch in östlichen Stadtteilen. In den beiden vergangenen Jahren ging es aber deutlich friedlicher zu.
Auch in diesem Jahr rechnet Innensenator Ehrhart Körting (SPD) mit einem ruhigen 1. Mai. Im Inforadio des Rundfunks Berlin Brandenburg (RBB) sagte er, trotz des bevorstehenden G8-Gipfels in Heiligendamm gebe es keine Hinweise auf Gewalttaten oder auf die Anreise von Demonstranten von auswärts. Nach offiziellen Angaben stehen etwa 5000 Beamte bereit, um eventuelle Krawalle zu unterbinden, davon etwa 1000 aus anderen Bundesländern. (dpa)

