Was Pauli auf ihrer Homepage schrieb13. Apr 2007 13:10  |  CSU-Frau Pauli
| Foto: dpa |
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Laut eigener Darstellung verzichtet CSU-Politikerin Pauli auf einen Rechtsstreit wegen der Latex-Bilder. Das Magazin «Park Avenue» soll den Gewinn des Projekts an Deutsche Kinder-Krebshilfe spenden. Netzeitung.de dokumentiert ihre Erklärung.
«Landrätin Gabriele Pauli wird von einer Klage gegen Park Avenue und anderen Medien absehen. «Ich muss nicht vor Gericht Recht bekommen, ich weiß, dass ich recht habe». In einer gerichtlichen Auseinandersetzung würden die Verantwortlichen von Park Avenue nie zu ihren Fehlern und Absichten stehen. «Ich kann von niemandem Ehrlichkeit und Fairness verlangen, der schon im Vorfeld gezeigt hat, dass er dazu nicht gewillt ist.»
Sie brauche für das, was war, keine Bestätigung durch ein Gericht oder Anwälte, so die CSU-Politikerin. Sie habe von Anfang an klargestellt, das Fotoshooting sei in Ordnung gewesen, nicht aber, was daraus ohne ihre Zustimmung gemacht wurde. «Wenn ich das sage, was richtig und wahr ist, vertrete ich das guten Gewissens. Diejenigen, die diese Vorgänge unseriös angezettelt haben, können nicht zur Wahrheit stehen, sie werden nur das Unrecht wiederholen. Ich werde daher von einer Klage absehen, da vor Gericht Aussage gegen Aussage stehen wird. Zeit und Energie möchte ich auf das lenken, was für mich wesentlich ist, nämlich weiter daran zu arbeiten, dass die CSU sich in Stil und Inhalt reformiert».
Erlös für Krebshilfe spenden Das Fotoshooting am Donnerstag nach dem Aschermittwoch sei ein schöner und entspannender Ausgleich zu den harten Seiten der politischen Auseinandersetzung gewesen, die Fotos seien ästhetisch und kreativ. Das Angebot von Park Avenue habe sie auch deshalb angenommen, weil das Honorar als Spende für einen Jugendverein im Landkreis Fürth zugesagt wurde. «Nicht das Fotoshooting habe ich beanstandet, sondern die Art und Weise der journalistischen Verarbeitung, insbesondere die subtile Kombination von Text und Bild», so die CSU-Politikerin.
Mit ihr sei vor dem Shooting ein sympathischer und positiver Bericht besprochen worden. Park Avenue habe aber entgegen der mündlichen Vereinbarungen durch die Aufmachung des Artikels und den nicht autorisierten Textteil versucht, sie in ein unseriöses Licht zu stellen. Auch die verwendeten Zitate seien teilweise so nicht von ihr formuliert und ohne Zustimmung gedruckt worden. Diese unseriöse Darstellung diente in enormem Umfang der Steigerung der Umsatzzahlen: «Ich will keine persönliche Wiedergutmachung, aber ich möchte Park Avenue nahelegen, den durch diese Medienkampagne erzielten Gewinn der Deutschen-Kinder-Krebsstiftung zur Verfügung zu stellen». «Ich hatte in den letzten Monaten Kontakt zu vielen Medien und bin in meinem Vertrauen nicht enttäuscht worden. Diese Offenheit, das zu sagen und so zu sein, wie ich es für mich als richtig empfinde, will ich trotz dieser Erfahrung beibehalten. Ich setze darauf, dass die Öffentlichkeit das versteht, und erkennt, dass wir als Menschen unsere Echtheit leben sollten. Dies sollte jedem - auch Politikern - möglich sein.» Dabei solle in der CSU auch nicht mit doppelter Moral gemessen werden.« (nz)
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