07. Mrz 2007 17:31
Der Besuch von US-Präsident Bush war eine «gelungene Probe». Die amerikanische Regierung arbeitet am Sicherheitskonzept zum G8-Gipfel in Heiligendamm kräftig mit.
Amerikanische Vorstellungen würden laufend in das Sicherheitskonzept einfließen, sagte Koenig nach einer Konferenz mit Sicherheitsexperten im Innenministerium in Schwerin. Er hob hervor, dass der Besuch von US-Präsident George W. Bush im Vorjahr eine gelungene Probe in Sachen Sicherheit gewesen sei. Landesinnenminister Lorenz Caffier und US-Diplomat Koenig waren sich einig, dass Mecklenburg-Vorpommern gegenwärtig zwar keine besonders gefährdete Region hinsichtlich Terror und Gewalt darstelle, dass aber mit dem G8-Gipfel das Risikopotenzial wachsen werde. Als Ausrichter des Gipfels stelle man sich auf Gegendemonstrationen und gewaltbereite Störer ein. Bisher registrierte die Polizei bundesweit 72 Delikte von Globalisierungsgegnern mit direktem Bezug zum bevorstehenden G8-Gipfel. Die vorrangig im norddeutschen Raum verübten Straftaten richteten sich bislang nicht gegen Personen, sondern gegen Fahrzeuge oder Gebäude. Es handelte sich um Brandanschläge, Sachbeschädigungen und Farbattacken. Unter anderem war im Vorjahr ein Farbanschlag auf das G8-Tagungshotel im Nobelbad Heiligendamm verübt worden. (AP)