Prominente setzen sich für NPD-Verbot ein
25.01.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Der Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt, Ernst Grube, sagte: «Ich sehe als Parallele zu damals, dass der Staat die Anfänge nicht entschieden genug bekämpft und die Gefahr verharmlost.»
Für den Erfolg eines erneuten Verbotsverfahrens müssten die V-Leute aus der NPD abgezogen werden. «Die Spitzel des Verfassungsschutzes sind als Zeugen nicht notwendig», sagte Pfennig.
Das erste Verfahren gegen die NPD war 2003 vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert, weil zahlreiche Führungsmitglieder der Partei für den Verfassungsschutz gearbeitet haben. Die VVN wurde 1947 gegründet. Heute hat der VVN-BdA nach eigenen Angaben 10.000 Mitglieder. (nz)

