Unterdessen erwägt die Bundeswehr nach den Fehltritten ihrer Angehörigen eine Geste der Wiedergutmachung: Die Armee prüfe ein Engagement zur Errichtung einer Grabstätte für die Leichenteile, sagte Verteidigungsminister Franz Josef Jung der «Bild». Dem Stand der Ermittlungen nach stammen die Skelett-Teile von derselben Stelle: Die Soldaten bedienten sich in einer Lehmgrube nur wenige Kilometer vom deutschen Feldlager «Camp Warehouse» entfernt.Für zwei der Bundeswehr-Soldaten, die der Beteiligung verdächtig sind, bleibt der Skandal vorerst ohne juristische Folgen, da anonyme Skeletteile nicht unter dem Schutz der Totenruhe stehen. Der Paragraf 168 «Störung der Totenruhe» des Strafgesetzbuches greife nicht, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt der Anklagebehörde in Zweibrücken, Eberhard Bayer, am Freitag. (nz)