Wie die «Welt» und die «Berliner Morgenpost» berichteten, sehen Sicherheitsexperten und Umweltschützer hohe Risiken wegen möglicher Unfälle oder Angriffen von Terroristen. «Der Ausgang eines Flugzeugabsturzes mit radioaktiver Ladung kann überhaupt nicht prognostiziert werden», wird Greenpeace-Experte Heinz Smital zitiert.Der geplante Transport sei sicher, sagt dagegen der Sprecher des Bundesumweltministeriums, Thomas Hagbeck. Das fragliche Material sei zwar hoch angereichert, aber nicht waffenfähig. Ein Lufttransport sei aufgrund der Länge der Strecke sinnvoll. Der Anreicherungsgrad beträgt den Angaben zufolge 36 Prozent.
Hintergrund der Rückführung ist ein Abkommen unter Beteiligung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Ziel des Vertrages ist es, die atomaren Hinterlassenschaften aus dem Kalten Krieg in ihre Ursprungsländer zurückzubringen. In Deutschland wurde nach Angaben des BfS seit 2003 bereits vier Mal Uran auf dem Luftweg transportiert. (nz)