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Länder wollen Lotto einschränken

08. Okt 2006 11:12
Lotto
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Werden die Pläne der Länder wahr, stehen Verlosungen der «Aktion Mensch» oder die «ARD-Fernsehlotterie» vor dem Aus. Ein Staatsvertrag soll auch Glücksspiele eindämmen.

Die Bundesländer wollen das für sie profitable staatliche Wettmonopol sichern und dafür alle bisherigen Lottospiele erheblich einschränken. Unter Berufung auf den Entwurf einer Novelle des «Staatsvertrages zum Glücksspielwesen» berichtete «Der Spiegel», künftig sollten alle Klassenlotterien sowie die Verlosungen der «Aktion Mensch» und die der «ARD-Fernsehlotterie» praktisch unmöglich gemacht werden.

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  • Auch die beliebten Jackpots wollen die Länder beschränken, um «das Entstehen von Spiel- und Wettsucht» zu verhindern. Glücksspiele im Internet sind dem Entwurf zufolge künftig komplett verboten, die Werbung für Lottospiele und jede andere Form des Glücksspiels erheblich eingeschränkt. Auch Werbung im Fernsehen, im Internet sowie über Telefon soll verboten sein. Damit stünden private Lotto-Vermittler wie Tipp 24, Faber oder Fluxx vor dem Aus.

    Das Bundesverfassungsgericht hatte im März das staatliche Wettmonopol im Grundsatz bestätigt, falls die Werbung eingeschränkt und gegen Spielsucht vorgegangen wird. Seither gehen die Länder gegen private Sportwettenanbieter vor. (nz)

     
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