12.07.2006
Herausgeber: netzeitung.de
FDP-Chef Westerwelle
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
FDP-Chef Westerwelle hat Bundeskanzlerin Merkel für die Einladung des US-Präsidenten Bush nach Mecklenburg-Vorpommern kritisiert. Bush sei nicht der «richtige Wahlkampfhelfer» für Merkel, spottete Westerwelle.
Bundeskanzlerin Angela Merkels (CDU) Einladung an US-Präsident George W. Bush mitten im Sommer nach Mecklenburg-Vorpommern ist bei FDP-Chef Guido Westerwelle auf Befremden gestoßen. «Die Idee, ihn in der Hochsaison der Touristen ausgerechnet an die Küste von Mecklenburg-Vorpommern einzuladen und dann die Strände abzusperren, ist eher eine Schnapsidee gewesen», sagte Westerwelle am Mittwoch.
Er bezweifelte auch, dass Bush der «richtige Wahlkampfhelfer» für Merkel sei. «Es ist schon seltsam, dass Bush in Deutschland hermetisch abgeschottet wird und Strände gesperrt werden, während er in anderen Orten in Europa wie letztes Jahr in Bratislava das so genannte Bad in der Menge genommen hat.» Westerwelle sagte, er selbst sei zwar Transatlantiker. «In den USA stünde ich aber auch in Opposition zu Bush.» (nz)