Schönbohm gegen Reisefreiheit für Neonazis
Er wolle etwa vor ausländischen Nazi-Großveranstaltungen das ganze Instrumentarium des Rechtsstaates einsetzen von so genannten Gefährderansprachen bis zu Ausreisebeschränkungen als letzte Möglichkeit, so der CDU-Politiker.
Vergangene Woche hatten die Behörden Mahler für sechs Monate den Reisepass entzogen. Sie wollen damit seine Teilnahme an einer «Revisionismus»-Konferenz in Teheran verhindern, wo er laut brandenburgischem Innenministerium voraussichtlich erneut den Holocaust leugnen würde.
Auch wenn es bis Freitag nicht gelungen war, Mahler den Pass tatsächlich abzunehmen, ist die Reisebeschränkung nach Ministeriumsangaben dennoch rechtsgültig. (nz)

