Protestmarsch für konsequenten Atomausstieg
05.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Union und SPD sind sich beim Thema Atomausstieg und der Frage nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll nach wie vor uneinig. Die rot-grüne Bundesregierung und die Stromindustrie hatten im Jahr 2000 den Ausstieg aus der Atomenergie vereinbart. Das schließt den Bau neuer Reaktoren aus. Der Atomkonsens sieht außerdem vor, dass die Atomkraftwerke schrittweise bis etwa 2021 vom Netz gehen sollen.
Bei der Demonstration trugen Atomkraftgegner Transparente, auf denen unter anderem zu lesen war: «Unsere Kinder sollen lachen, nicht strahlen» und «Stoppt die Atomkraft, denkt an unsere Zukunft». Umweltschützer von Greenpeace hatten ein nachgebautes Modell eines Castor-Behälters auf einem Lastwagenanhänger nach Lüneburg gebracht. (nz)

