FDP findet US-Kritik der Grünen «erbärmlich»
Niebel bezeichnete es als «erbärmlich», wenn die Grünen jetzt mit der Naturkatastrophe in den USA Wahlkampf in Deutschland machten. In der «Stunde der Not von Hunderttausenden Betroffenen» gehe es der amerikanischen Nation und ihren Freunden in der Welt «um Anteilnahme und die Suche nach wirksamen Formen der tätigen Hilfe».
«Herr Trittin und Herr Bütikofer haben zur gleichen Zeit nichts Besseres zu tun, als Kübel von Besserwisserei und Häme über die Amerikaner und ihre Politik auszugießen», sagte der FDP-Politker. Was die Grünen hier böten, sei «menschlich unterste Schublade und außenpolitisch verheerend». Niebel: «Sie sollten sich schämen.»
Angesichts der Äußerungen Trittins ist nach den Worten Niebels die «Welle der Empörung», die jetzt über den Atlantik zurückschwappe, «zutiefst» verständlich. Unter diesen Umständen stehe aus Sicht des FDP-Generalsekretärs zu befürchten, «dass sie uns alle trifft, weil sie jenen Nahrung verschafft, die in Deutschland einen undankbaren und unberechenbaren Partner» sähen. «Es ist auch das absolut kleinste Karo des deutschen Wahlkampfs, wenn jetzt Grünen-Chef Bütikofer in diesem Zusammenhang der oppositionellen Konkurrenz energiepolitische Fehlpositionierung vorwirft», so Niebel.
Für das Web ediert von Dietmar Neuerer
