Rechtschreibereform: Harsche Kritik an Bayern und NRW: 

netzeitung.deKritik wegen Verschiebung der Rechtschreibreform

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Die Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen wollen das In-Kraft-Treten der Rechtschreibreform verschieben. Die Kultusministerkonferenz kritisierte das.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat die von Bayern und Nordrhein-Westfalen angekündigte Verschiebung des In-Kraft-Tretens der Rechtschreibreform scharf kritisiert. Dieses Vorgehen sei kaum nachvollziehbar und habe bei der KMK völliges Unverständnis hervorgerufen, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung.

Die Kultusministerkonferenz habe schließlich jeden Schritt mit der Minister- präsidentenkonferenz (MPK) abgestimmt. «Die Menschen in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz wollen endlich Klarheit. Ein Ausscheren einzelner Bundesländer aus der Vereinbarung führt nicht nur bei Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern zu neuer Verunsicherung», sagte KMK-Präsidentin Johanna Wanka.

In Bayern und Nordrhein-Westfalen würde dann eine andere Rechtschreibung gelten als im Rest des Deutschen Sprachraums. Der KMK sei eine einheitliche Rechtschreibung im ganzen deutschen Sprachraum aber sehr wichtig. (nz)