netzeitung.deRüttgers: Beschluss zur Rechtschreibreform nicht ausgereift

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Jürgen Rüttgers (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

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Der CDU-Chef in NRW, Rüttgers, hat angemahnt, dass Schüler Klarheit bräuchten. Es sei bedenklich, wenn sich die KMK über den Rat von Experten hinwegsetze.

Der nordrhein-westfälische CDU-Chef Jürgen Rüttgers hat die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Rechtschreibreform als «nicht ausgereift» kritisiert. «Ich frage mich, warum die Kultusministerkonferenz wichtige Entscheidungen um ein Jahr vertagt hat. Jetzt soll der Rat für Rechtschreibung erneut Vorschläge machen, um die verkorkste Reform zu reparieren», sagte er.

Schüler, Lehrer und Studenten bräuchten Klarheit über die Rechtschreibung. «Die Reform darf nicht auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden», sagte Rüttgers der «Welt am Sonntag». Es sei bedenklich, wenn sich politische Gremien wie die KMK über den Rat von Experten hinwegsetzten, wie es bei der Rechtschreibreform seit Jahren praktiziert werde, meinte der CDU-Politiker.

Am Freitag hatte die KMK einstimmig beschlossen das die für die Rechtschreibreform geltende Übergangsfrist nicht verlängert wird. Allerdings ist die Reform nun in einen unstrittigen und einen strittigen Teil zerfallen. Für strittige Fälle gelten weiterhin eine Übergangsregelungen. (nz)