12.03.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Die neue Links-Partei sucht einen neuen Namen. Allerdings nicht freiwillig.
Die vor kurzem gegründete Linkspartei «Arbeit und Soziale Gerechtigkeit die Wahlalternative» muss ihren Namen ändern. Ein Sprecher der Partei sagte in Düsseldorf, dies habe das Landgericht Düsseldorf angeordnet, unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von bis zu 250.000 Euro.
Grund ist eine Klage der «Arbeitsgemeinschaft Sozialpädagogik und Gesellschaftsbild», einer Einrichtung der katholischen Kirche. Diese verwendet ebenso die Abkürzung ASG und hatte befürchtet, künftig mit der neuen Partei verwechselt zu werden.
Der Partei-Sprecher sagte, alles müsse jetzt umgekrempelt werden. «Für eine kleine Partei, die noch nicht einmal Geld hat, ist das ein großer Schock.»
Die Partei will am 22. Mai in Nordrhein-Westfalen erstmals bei einer Landtagswahl antreten. Welchen Namen sie dann verwenden wird, steht noch nicht fest. (nz)