Koalition sperrt sich gegen Sterbehilfe-Entwurf
Der Entwurf ist bei Experten und Patientenschützern umstritten, die Enquete-Kommission des Bundestages wollte die Reichweite der Patientenverfügungen einschränken. Die Abgeordneten wollten, dass die Verfügungen nur dann gültig sind, wenn sie sich auf Krankheiten beschränken, die unumkehrbar zum Tod führen.
Zypries' Ansatz halten sie für eine unnötige Ausweitung der Rechtslage. Der SPD-Obmann in der Ethik-Enquete-Kommission des Bundestages, Wolfgang Wodarg, begrüßte zwar den Schritt von Zypries, sagte aber zugleich, er erwarte, dass man sich an der Enquete-Kommission orientiere und nicht die passive Sterbehilfe befördert werde: «Es darf keine Tötung durch Unterlassung geben.» (nz)

