20. Dez 2004 11:09
Laurenz Meyer erhielt laut einem Pressebericht 1999 eine Abfindung für den Fall, dass die Union die Wahl in NRW gewinnt. Als sie dann doch verlor, kehrte er ins Unternehmen zurück.
Der Vertrag sicherte Meyer ein Rückkehrrecht bis Juni 2000 zu, weil er nach der Landtagswahl im Mai 2000 Mitglied der Landesregierung werden wollte. Er sollte für sein Ausscheiden eine Viertelmillion Mark erhalten, nachdem er dem Unternehmen 25 Jahre lang angehört hatte. Tatsächlich verlor die CDU die Wahl, Meyer kehrte zur VEW zurück. Die Summe aus dem Aufhebungsvertrag wurde trotzdem ausbezahlt, laut «SZ» in zwei Tranchen zu 90.000 und 160.000 Mark. In dem Vertrag gab es nach Angaben der Innenrevision von RWE keine Klausel, dass Meyer das Geld zurückzahlen muss, falls er im Unternehmen bleibt.
Meyer sagte der Zeitung, es handele sich bei den «kursierenden Spekulationen nicht um Vorgänge, die irgendetwas mit der Tätigkeit als CDU-Generalsekretär zu tun haben». Das ist dem Artikel zufolge richtig. Meyer sagte, er habe sich «nichts vorzuwerfen». (nz)