netzeitung.deFavoriten siegen im Regen bei Berlin-Marathon

 Herausgeber: netzeitung.de

Berlin-Marathon 2004 (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Berlin-Marathon 2004
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Gut 36.000 Läuferinnen und Läufer, eine Million Zuschauer und Nieselregen: Das war der Berlin-Marathon 2004. Es siegten die Favoriten.

Tausende Männer und Frauen sind am Sonntag durch den Berliner Nieselregen gelaufen und waren dabei zumeist recht dünn bekleidet: Zum 31. Mal fand der renommierte Berlin-Marathon statt. Laut Startliste waren knapp 36.200 Läufer beteiligt.

Die Veranstalter rechneten mit rund einer Million Zuschauern an der Strecke. Samba-Gruppen und Cheerleader hatten sich versammelt, um die Läuferinnen und Läufer anzufeuern, Angehörige und Freunde schwenkten Transparente, und Kamerateams hatten sich an allen strategischen Punkten der Laufstrecke platziert.

Diese führte an touristischen Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt vorbei, unter anderem an der Siegessäule, dem Reichstagsgebäude, dem Fernsehturm und der Staatsoper. Start und Ziel des 42,195 Kilometer langen Laufs befanden sich kurz hinter dem Brandenburger Tor auf der Straße des 17. Juni.

Die zuvor als Favoriten Gehandelten entschieden den Wettlauf dann auch tatsächlich für sich: Felix Limo aus Kenia gewann mit einem Ergebnis von zwei Stunden und sechs Minuten. Bei den Frauen siegte die Japanerin Yoko Shibui mit 2:19. Die Leverkusenerin Sonja Oberem belegte den dritten Platz mit einer Laufzeit von zwei Stunden und 26 Minuten. (nz)