Rekorddefizit bei der Pflegeversicherung
02.02.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Unions-Fraktionsvize Horst Seehofer sagte dem Berliner «Tagesspiegel», durch die gravierende Fehlentscheidung, die Reform der Pflegeversicherung auszusetzen, entstehe in absehbarer Zeit ein gewaltiger Druck auf die Beiträge. Von 2006 an müssten diese erhöht werden.
Der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums betonte, das Haus arbeite an einem neuen Entwurf zur Pflegeversicherung. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Gudrun Schaich-Walch sagte laut «Tagesspiegel», im März werde zunächst in den Fraktionen darüber beraten, wie Familien entlastet werden sollen. Dies fordert ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Gleichzeitig werde Rot-Grün in «konzertierter Aktion» gemeinsam mit den Verbänden die Debatte über eine umfassende Reform der Pflegeversicherung führen. (nz)

