Schüler schweigt zu Mord vor Disko
Der rechtsradikale Schüler wird beschuldigt, am Freitagabend drei jugendliche Spätaussiedler vor einer Disko in Heidenheim erstochen zu haben. Zuvor war er vor der Diskothek «K2» vom Türsteher abgewiesen worden. Nach einer Rangelei erteilten Polizisten dem Schüler einen Platzverweis, eine halbe Stunde später stand er jedoch wieder vor dem Eingang der Disko.
Die Polizei teilte mit, derzeit werde geklärt, ob es sich bei der Tatwaffe um das Messer handelte, das der Schüler dabei hatte, als er sich stellte. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Auf politische Motive gibt es keinen Hinweis.
Für den heutigen Montagabend hat die Stadtverwaltung zu einer Gedenkveranstaltung eingeladen. (nz)

