25.02.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Jörg Schönbohm
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Brandenburgs Innenminister Schönbohm hält es für vertretbar, dass Terrorverdächtige bei Verhören gefoltert werden.
Der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm hat sich in die Debatte um Folter bei Verhören von Schwerstverbrechern eingeschaltet.
Man müsse Folter in Betracht ziehen, wenn durch Terroristen eine große Zahl von Menschen bedroht werde, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in der Phoenix-Sendung «Unter den Linden».
Die Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Cornelie Sonntag-Wolgast (SPD), bestand dagegen darauf, dass die international verbrieften Menschenrechte auch für Terrorverdächtige gelten müssten. (nz)