Die hochkarätige Flick-Collection umfasst mehr als 2000 Werke von 150 Künstlern seit den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts, darunter Arbeiten von Bruce Nauman, Georg Baselitz und Donald Judd. Sie soll ab 2004 in einer ehemaligen Speditionshalle neben dem Hamburger Bahnhof, dem Berliner Museum für Gegenwartskunst, gezeigt werden. Flick wird die Halle auf eigene Kosten renovieren lassen.Zu der «schmerzlichen Diskussion» um seine Familiengeschichte sagte Flick, dass er sie verstehe: «Ich unterscheide zwischen Schuld und Verantwortung. Das Unheil, dass im Dritten Reich geschehen ist, bedaure ich zutiefst, aber ich kann nicht schuldig sein für etwas, was in Generationen vor mir geschehen ist. Ich glaube jedoch an Verantwortung und dass man sie erben kann», sagte Flick dem Blatt: «Mein Großvater hat Zwangsarbeiter beschäftigt. Das war Unrecht. Hierfür wurde er verurteilt. Das war Recht.» (nz)