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Ford Kuga: SUV-Spätzünder

06. Sep 2007 09:04
Ford Kuga
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Kaum ein europäischer Hersteller hat den SUV-Trend derart verschlafen wie Ford. Auf der IAA ist als Konkurrenz zu BMW X3, VW Tiguan und Mercedes GLK erstmals der neue Kuga zu bewundern.

Von Stefan Grundhoff

Wie fern sich Europa und die USA in vielen Bereichen sind, sieht man nicht zuletzt auf dem Automarkt. In den USA ist Ford auf dem SUV- und Geländewagenmarkt eine dicke Nummer; hat insbesondere mit Explorer, Escape und Edge mehrere erfolgreiche Fahrzeuge im Markt. An Europa lief der SUV-Erfolg bislang völlig vorbei. Lange Jahre hatte man mit dem Ford Maverick als Zwillingsbruder des Mazda Tribute nicht mehr als einen Platzhalter im Programm.

«Das Feld von hinten Aufrollen»

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Doch die Zeit der Lethargie scheint auch in Köln endlich vorbei. Nachdem die Konzeptstudie Iosis X auf dem letztjährigen Pariser Automobilsalon ihre sehenswerte Premiere feierte, steht in Frankfurt erstmals das fertige Modell. Nachteil: nachdem der Hauptkonkurrent VW Tiguan kurz nach der Messe bereits im Handel steht, ist der Kuga erst im Frühjahr kommenden Jahres verfügbar. «Bei der Präsentation der Studie Ford Iosis X auf dem Pariser Autosalon 2006 habe ich versprochen, dass wir in weniger als zwei Jahren dieses Segment um ein komplett neues, eigenständig entwickeltes und von Ford selbst produziertes Modell bereichern werden», erklärt John Fleming, President and CEO, Ford Europa. «Zugleich bekräftigen wir mit der Vorstellung des neuen Ford Kuga unser Bekenntnis, die attraktive Modellpalette von Ford Europa um neue und aufregende Nischenmodellen zu ergänzen.»

Bei Motorisierung Hausmannskost

Nüchtern und sachlich: das Cockpit
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Hört sich ein bisschen an, wie das Pfeifen im Wald bei dunkler Nacht. Die Konkurrenz landauf landab ist bereits 4x4 unterwegs und so muss man das Feld von hinten aufrollen. Dass das nicht unmöglich ist, hat zuletzt das erfolgreiche Van-Doppel aus Ford S-Max und Galaxy bewiesen. Der neue Kuga sieht sportlich aus und Ford verspricht, dass er sich auch so fahre. Den sportlichen Crossover gibt es als Allradler und preiswerte Frontantriebsversion. Bei der Motorisierung gibt es zumindest auf der Messe nur Hausmannskost. Den Antrieb übernimmt der bewährte zwei Liter große Turbodiesel mit 100 kW (136 PS) und 6-Gang-Schaltgetriebe. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, wann die Kölner neu entwickelte Hightech-Triebwerke nachschieben.

Am Mondeo angelehnt

Das große Panoramadach gibt es als Option
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«Unsere vielseitige Formensprache 'Ford kinetic Design' verleiht allen unseren Modellen einen ebenso charakteristischen wie begeisternden Auftritt», erklärt Martin Smith, Executive Director Design, Ford Europa. «Der Iosis X Concept hat anschaulich unter Beweis gestellt, dass das kinetische Gestaltungskonzept auch auf ein Crossover-Modell des C-Segments angewendet werden kann. Seine ausdrucksstarken Design-Elemente spiegeln sich jetzt im Ford Kuga wieder.» Das Design des Kuga orientiert sich stark an der dynamischen Formensprache des Iosis X und zeigt mit der kraftvollen Front und der muskulösen Seitenlinie Elemente vom neuen Ford Mondeo. Die exklusive Außenfarbe «Ice White», die sich beide Fahrzeuge teilen, unterstreicht die Verwandtschaft zusätzlich. Darüber hinaus übernimmt der neue Ford Kuga auch die attraktiven 19-Zoll-Leichtmetallräder der Studie, die optional zur Verfügung stehen werden.

Der Ford Kuga ist ein echter Fünfsitzer, dessen Innenraum auf Wunsch durch ein großes Panoramadach viel Tageslicht bekommt. Die horizontal zweigeteilte Gepäckraumklappe gewährt einen bequemen Zugang zum Gepäckabteil und ermöglicht in Kombination mit den zweigeteilten Rückleuchten eine besonders üppige Ladebreite.


 
 
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