Hans Lenz Universalgeschichte der Zeit  | | | Foto: Verlag |
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Zeitwahrnehmung und Zeitmessung, das individuelle Empfinden und die Wahrheit des Kalenders können weit auseinander liegen. Hans Lenz' «Universalgeschichte der Zeit» bietet einen umfassenden Überblick zum Thema.
Eines der größten und existenziell bedeutendsten Rätsel, mit denen der Mensch von jeher konfrontiert ist, ist das Phänomen der Zeit. Immer schon haben Menschen Zeit empfunden, nicht immer aber haben sie sie auch gemessen. Kalender und Chroniken sind das Resultat bestimmter historischer Entwicklungen und stehen als solche selbst in der Zeit.Von der zyklischen zur linearen Zeit bedurfte es der Herausbildung von Kulturtechniken, die sich mit Repräsentationssystemen wie dem der Schrift verbinden. Das individuelle Zeitempfinden, wie die Erinnerung, kann sich dabei von gesellschaftlich vorgegebenen Zeitbegriffen unterscheiden. Von Hans Lenz liegt nun eine ehrgeizige «Universalgeschichte der Zeit» vor – ein Nachschlagewerk, das umfassende Informationen zu Aspekten der Zeitmessung, Zeitrechnung und Zeitwahrnehmung an die Hand gibt. Lenz schreibt in einer allgemeinverständlichen Sprache, die einen ebenso gründlichen Blick auf die kulturellen Dimensionen als auch die naturwissenschaftlichen Seiten des Themas ermöglicht. (nz)
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Hans Lenz: Universalgeschichte der Zeit, Matrixverlag 2005, 575 Seiten, 14,50 Euro
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