Elias Canetti Aufsätze, Reden, Gespräche  | | | Foto: scheffel.og.bw.schule.de |
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Der Schriftsteller und Essayist Elias Canetti wird hundert. Wie seine Aufsätze, Reden und Gespräche beweisen, hat sich der Nobelpreisträger stets intensiv mit den verschiedenen Künsten auseinandergesetzt.
Der hundertste Geburtstag von Elias Canetti steht vor der Tür, und so hat sich der Hanser-Verlag entschlossen, die Aufsätze und Reden des Schriftstellers und Essayisten in gesammelter Form herauszugeben. Zugleich ist damit die 10-bändige Werkausgabe Canettis bei Hanser abgeschlossen. Der Band, in dem bereits Publiziertes sowie bislang Unveröffentlichtes zu finden ist, zeigt, wie intensiv sich Canetti mit den verschiedenen Künsten auseinandergesetzt hat: Den Literaten Hebel, Keller, Kafka, Proust und Joyce hat er Essays und Reden gewidmet, sich zugleich mit der Malerei und Bildhauerei Merkels, Wotrubas und Hridlickas auseinandergesetzt. Eine weiteres stetes Interesse Canettis galt dem Theater. Ausführliche Gespräche mit berühmten Zeitgenossen, unter ihnen Theodor W. Adorno, beweisen, wie dialogisch und flexibel das Denken des Nobelpreisträgers Canetti stets gewesen ist. Elias Canetti kam am 25. Juli 1905 im bulgarischen Rustschuk zur Welt und siedelte 1911 mit seinen Eltern nach England über. 1913 zog die Familie nach Wien, später nach Zürich und Frankfurt am Main, wo Canetti die Schule beendete. 1929 promovierte Canetti zum Doktor der Philosophie. Er lebte seit den späten Sechzigern in London und Zürich, wo er am 14. August 1994 gestorben ist. (nz)
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Elias Canetti: Aufsätze, Reden; Gespräche, Hanser 2005, 398 Seiten, 27,90 Euro
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