Ernst Peter Fischer Schrödingers Katze auf dem Mandelbrotbaum  | | | Foto: Verlag |
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Nur wer sich in die Lage eines Dämons oder einer Katze versetzt, kann verstehen, wie Naturgesetze wirken. Ernst Peter Fischer weist eine Hintertür zur Wissenschaft.
Wissenschaft wird von Menschen gemacht, und manche von ihnen haben so gute Ideen, dass ihre Namen damit verbunden werden. Maxwells Dämon ist zum Beispiel eine teuflische Figur, die versucht, grundlegende Gesetze der Physik aufzuheben, und Schrödingers Katze ist in die Welt gesetzt worden, um zu zeigen, dass wir noch lange nicht verstehen, welche Möglichkeiten die Natur den Dingen lässt. Diese und andere Beispiele bieten Raum zum freudigen Staunen und öffnen die Augen dafür, dass Naturwissenschaft viel Platz zum Wundern bereitstellt. Anschaulich und lebendig erschließt uns Ernst Peter Fischer mit seinem neuesten Buch einen persönlichen Zugang zur Wissenschaft. Wer sich entweder in die Lage des Dämons oder in die Situation der Katze versetzt, kann nun am eigenen Leib erfahren, welche Auswirkungen Naturgesetze haben und was man wissen muss, um sie verstehen zu können. Ernst Peter Fischer wurde 1947 in Wuppertal geboren. Er studierte Mathematik und Physik in Köln, Biologie am California Institute of Technology in Pasadena (USA) (Promotion 1977), war Habilitationsstipendiat der DFG im Bereich Wissenschaftsgeschichte (Habilitation 1987) und lehrt heute als apl. Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz Für seine Arbeit erhielt er mehrere Preise, u. a. den Sartorius-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Fischer ist Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher, zuletzt «Die andere Bildung. Was man von der Naturwissenschaft wissen sollte» (2001) und «Einstein für die Westentasche» (2005). (Verlag)
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Ernst Peter Fischer: Schrödingers Katze auf dem Mandelbrotbaum. Durch die Hintertür zur Wissenschaft, Pantheon 2006, 352 Seiten, 11,95 Euro
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