Werner Schmalenbach:
Über die Liebe zur Kunst und die Wahrheit der Bilder
Mit der Kunsthistorikerin Susanne Henle spricht Schmalenbach ausführlich über die Bilder großer Künstler des 20. Jahrhunderts über Picasso, Monet und Cezanne aber auch die alten Meister der italienischen Renaissance und antike Kunst aus Ägypten und Afrika. Sein intuitiver Kommentar spiegelt die Sichtweise eines großen Kunstsammlers wieder, eines Kenners, der die Bilder, die er liebt, weniger intellektuell, als aus einem intuitiven Zugang heraus, für sich erschlossen hat.
Aber wenn ihm auch das emotionale Erlebnis am wichtigsten ist die Kunst, so Schmalenbach, sei schließlich nicht gemacht worden, um begriffen zu werden, sondern um zu ergreifen so argumentiert er doch immer auch auf der Basis genauester Kenntnis der historischen Entstehung der einzelnen Werke. Der Band «Über die Liebe zur Kunst und die Wahrheit der Bilder» ist bei Hatje Cantz erschienen und mit farbigen Illustrationen der besprochenen Werke versehen. (nz)
Über die Liebe zur Kunst
und die Wahrheit der Bilder,
Gespräche mit Susanne Henle,
Hatje Cantz 2004,
224 Seiten,
24,80 Euro

