Sebastian Schultz Buchstabensuppe  | | | Foto: Verlag |
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Ein ermordeter Kronzeuge, ein Privatdetektiv zwischen den Stühlen und die Erinnerung an eine längst verflossene Liebe. Doch wie kommt der Krimi von Sebastian Schultz nur zu seinem merkwürdigen Titel?
Das hört sich doch spannend an: Ein toter Mann, der als Kronzeuge gegen die halbe New Yorker Unterwelt hätte aussagen sollen. Ein Detektiv, der sich auf die Spur dieses Verbrechens setzt, während er einmal dieselbe Frau geliebt hat wie der Ermordete. Und dann die vielen Ungereimtheiten, die die Mordnacht in Harlem umgeben. Auch Frank Millers Chef spielt in der ganzen Sache eine dubiose Rolle.Der Hamburger Autor Sebastian Schultz hat mit dem Roman «Buchstabensuppe» einen Krimi vorgelegt, der, wenn man dem Verlag glauben will, schon jetzt ein echter Geheimtipp im lokalen Underground ist. Zumindest lässt Rocko Schamoni sich mit dem kruden Satz «Eines der lustigsten Bücher, die ich je gelesen habe» zitieren. Dieses Buch birgt ein Geheimnis, das hier unmöglich verraten werden darf. Nur soviel: Merkwürdige Begriffe schleichen sich bereits nach wenigen Seiten in den Text ein, und die Verwirrung, die den Leser zunehmend erfasst, hat nicht nur mit den verwirrenden Entdeckungen zu tun, die Frank Miller in Harlem macht. (nz)
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Sebastian Schultz: Buchstabensuppe, Hütten Buch 2005, 170 Seiten, 9,79 Euro, zu beziehen direkt über www.huettenverlag.de
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