Ingvar Ambjörnsen Innocentia Park  | | | Foto: Verlag |
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Ein kleiner Junge verschwindet vor den Augen seiner Mutter von einem Spielplatz, und ein Immobilienmakler gerät unter Verdacht. Ingvar Ambjörnsen hat einen Hamburg-Krimi geschrieben.
Hamburg ist im Sommer eine angenehme Stadt. Es sei denn, die Temperaturen steigen so hoch, dass man auch hier kaum noch die frische Brise von der Elbe spürt, und die stickige Luft über Häusern, Parks und der Außenalster zu stehen scheint. Es ist ein solcher Sommer, in dem eine Mutter jeden Tag mit ihrem kleinen Sohn in den Park flüchtet.Während der Junge sich auf dem Spielplatz amüsiert, sitzt seine Mutter in der Sonne. Und das wäre eine friedliche Szene, wenn sich nicht bald herausstellen würde, dass die beiden dabei von einem Dritten beobachtet werden. Plötzlich ist der Kleine weg und taucht nicht wieder auf. Die Polizei beginnt mit ihren Ermittlungen und kommt dabei auf die Spur eines Immoblilienmaklers, der steif und fest seine Unschuld beteuert. Warum aber, so fragt sich die Kripo, hat der Mann einen Detektiv angeheuert, um die Frau zu beschatten? Ingvar Ambjörnsens Roman «Innocentia Park» wird bereits jetzt als Meilenstein im Werk des norwegischen Schriftstellers gefeiert. Amjörnsen wurde 1956 in Südnorwegen geboren und arbeitete als Schriftsetzer, Gärtner und Krankenpfleger, bevor er sich der Literatur zuwandte. Er hat mehrere Preise erhalten und ist mit der Figur Elling, nicht zuletzt durch drei Verfilmungen, international berühmt geworden. (nz)
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Ingvar Ambjörnsen: Innocentia Park, Scherz 2006, 225 Seiten, 18,90 Euro
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