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Sergej M. Eisenstein Jenseits der Einstellung  | | | Foto: deutsches-filminstitut.de |
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Sergej M. Eisenstein war nicht nur einer der wichtigsten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts, er hat sich auch um die Theorie des Kinos verdient gemacht. Kaum einer hat Politik und Ästhetik so stark reflektiert wie er.
Vor allem aufgrund seines berühmtesten Films «Panzerkreuzer Potemkin» wird Sergej M. Eisenstein zu den größten Regisseuren des 20. Jahrhunderts gezählt. Weniger bekannt ist indessen, dass sich Eisenstein neben der praktischen Arbeit auch um die Theorie des Kinos verdient gemacht hat. Von den zwanzigern bis in die vierziger Jahre erschienen eine Reihe von Filmessays, die in einem Sammelband nun auch auf deutsch zu haben sind. «Jenseits der Einstellung. Schriften zur Filmtheorie» versammelt Texte, in denen sich Eisenstein über das Verhältnis von Avantgarde und Politik, das Verfahren der Montage, musikalische Landschaften und den aufkommenden Farbfilm auslässt. Er reflektiert aber auch das Verhältnis des sowjetischen Kinos zum Westen und setzt sich mit Dickens und Griffith auseinander. Wie Felix Lenz im Nachwort dieses Bandes schreibt, hat Eisenstein wie kaum ein anderer die politischen und ästhetischen Umbrüche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts reflektiert. Außerdem habe er auch das westliche Kino nachhaltig geprägt, wie sich anhand der Regisseure Antonioni, Bergmann, de Palma oder Stone zeigen lasse. (nz)
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Sergej M. Eisenstein: Jenseits der Einstellung, Schriften zur Filmtheorie, Suhrkamp 2006, 456 Seiten, 16,00 Euro
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