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Michael Drosnin Howard Hughes  | | | Foto: Verlag |
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Howard Hughes war der reichste Mann der Welt und hat sein Imperium anhand lange verschollener handschriftlichen Notizen regiert. Der Journalist Michael Drosnin hat daraus eine ausführliche Biografie rekonstruiert.
Anlässlich von Martin Scorseses «Aviator» war Howard Hughes kürzlich wieder in aller Munde. Dabei zeigte der Film nur einen kleinen Ausschnitt aus der Biografie dieses ehemals reichsten Mannes der Welt. Hughes war Flugpionier, Liebhaber berühmter Schauspielerinnen, Filmregisseur und Studioboss und Chef von TWA, die in den USA mit Pan Am um die Vorherrschaft im Fluggeschäft konkurrierten.Wie weit Hughes' Verstrickungen bis in die höchste politische Ebene reichten und er im Fokus der Aufmerksamkeit der Geheimdienste und der amerikanischen Mafia stand, lässt sich insbesondere anhand tausender handschriftlicher Aufzeichnungen nachvollziehen, mit denen Hughes sein riesiges Imperium dirigierte. Unbekannten Tätern war es am 5. Juni 1974 trotz umfangreichster Sicherheitsvorkehrungen gelungen, in das Hauptquartier des Unternehmers einzudringen und diese Dokumente zu stehlen. Diese Briefe wieder entdeckt zu haben, ist das Verdienst des Journalisten Michael Drosnin. In seinem Buch «Howard Hughes – Das wahre Gesicht der Macht» hat er sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ein umfangreiches Portrait von Hughes entworfen. Es wirft zugleich ein Licht auf das Zusammenspiel von Politik, Mafia und Wirtschaftsmagnaten in den Vereinigten Staaten. (nz)
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Michael Drosnin: Howard Hughes, Das wahre Gesicht der Macht, Heyne 2005, 526 Seiten, 8,95 Euro
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