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Michael Petzel (Hg.): Romy Schneider  | | | Foto: Verlag |
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Ihren größten Erfolg hatte Romy Schneider als Sissy, aber die Filmkritik nahm sie erst viel später ernst. Ein Bildband zeigt die Schauspielerin in ihren frühen Jahren.
Romy Schneider war Sissy und bildete mit Karlheinz Böhm an ihrer Seite das Traumpaar des deutschen und österreichischen Nachkriegsfilms. 1953 hatte sie gemeinsam mit ihrer Mutter ihren ersten Film gedreht. Als «Wenn der weiße Flieder blüht» in die Kinos kam, war Romy Schneider gerade einmal fünfzehn Jahre alt. Andere Filme aus Schneiders frühen Jahren sind heute weitgehend vergessen: «Die Deutschmeister», «Mädchen in Uniform», «Die Halbzarte» kommen wohl allenfalls noch für das Sonntagvormittagsprogramm der Dritten Programme in Betracht.Als Romy Schneider nach ihrem großen Erfolg mit «Sissy» nach Frankreich ging und dort jene Filme drehte, die ihr endlich auch das Lob der ambitionierten Filmkritik einbrachten, wurde das in Deutschland wie ein Landesverrat aufgenommen. Und doch sind es französische Filme wie «Das Mädchen und der Kommissar», «Die Dinge des Lebens» oder «Swimmingpool», die Romy Schneiders Weltruhm als Schauspielerin begründeten. Michael Petzel hat nun einen üppig ausgestatteten Bildband herausgegeben, der die Schauspielerin in ihren frühen Jahren, von 1952 bis 1959, zeigt. Petzel hat viele unbekannte und in Privatarchiven verschollene Fotos aufgetrieben. Auf einigen Bildern posiert Romy Schneider professionell vor der Kamera, viele andere Foto sind aber private Schnappschüsse, die einen Einblick in den Alltag der Schauspielerin erlauben. Die sogenannten «Homestories», also bebilderte Geschichten, die von Zeitschriften in Auftrag gegeben worden waren, zeigen Romy Schneider in ihrem Berchtesgadener Wohnsitz «Mariengrund». (nz)
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Michael Petzel (Hg.): Romy Schneider, Fotografien von 1952 bis 1959, 288 Seiten, 99,90 Euro
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