Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje Filmszene D  | | | Foto: Verlag |
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Der deutsche Film hat einen schlechten Ruf, gibt aber Anlass zur Hoffnung. Ein Lexikon versammelt die 250 wichtigsten jungen deutschen Schauspieler und Regisseure.
Das deutsche Kino hat einen notorisch schlechten Ruf. Und vielleicht kommt es nicht von ungefähr, dass die jüngst gegründete Deutsche Filmakademie, die auch den deutschen Filmpreis vergibt, ihre erste Veranstaltung unter das Motto «Was ich am deutschen Film hasse» stellte. Und doch haben deutsche Produktionen in den letzten Jahren einen kommerziellen Erfolg zu verzeichnen, der zumindest aus ökonomischer Sicht Anlass zur Hoffnung gibt.Auch ist die internationale Aufmerksamkeit für deutschen Film so groß wie lange nicht mehr: Fatih Akins «Gegen die Wand» gewann im letzten Jahr nicht nur den Goldenen Bären der Berlinale, sondern räumte wie auch «Good Bye Lenin» noch weitere internationale Preise ab. Mit «Die fetten Jahre sind vorbei» von Hans Weingartner war der deutsche Film seit vielen Jahren wieder in Cannes vertreten. Es lohnt also, sich eingehender mit den Filmschaffenden zu befassen, die zu diesem Aufschwung des deutschen Kinos beigetragen haben. «Filmszene D» trägt diesem Anliegen Rechnung. Der Band ist ein Nachschlagewerk, in dem die «250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino & TV» versammelt sind. In alphabetisch sortierten Einzelportraits gibt er einen guten Überblick über die Biografien und das Schaffen mehr oder weniger prominenter Schauspieler und Regisseure. Schließlich geben die Autoren auch eine Antwort auf die Frage, wie es denn mit deutschen Kino steht. «Viel, viel besser als immer wieder behauptet wird.» (nz)
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Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D, Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV, Schwartzkopf & Schwartzkopf 2004, 490 Seiten, 14,90 Euro
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