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Frank Miller Sin City  | | | Foto: Verlag |
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In Sin City ist niemand sicher. Auch nicht Marv, der unversehens eines Mordes verdächtigt wird. Pünktlich zum Start seiner Verfilmung erscheint Frank Millers legendärer Comic auch auf Deutsch.
Sin City ist die Hure Babylon – eine Stadt, die von Gewalt, Sex, Verbrechen und Korruption beherrscht wird. Hier, wo niemand auf offener Straße sicher ist und Frauen dadurch überleben, dass sie ihren Körper verkaufen, lässt der Comiczeichner Frank Miller seinen ambivalenten Helden Marv agieren. Nachdem er eine Nacht mit der Hure Goldie verbracht hat, muss er feststellen, dass er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall geworden ist.Marvs einzige Chance besteht darin, den wahren Verbrecher auf eigene Faust zu finden. Er stößt dabei auf einen ebenso psychopathischen wie gnadenlosen Killer. Frank Millers Comic, der in schwarz-weiß gezeichnet ist und von seinen trockenen Dialogen getragen wird, erschien erstmals vor vierzehn Jahren und liegt nun, pünktlich zur Verfilmung von «Sin City» durch Robert Rodriguez, auch auf deutsch vor. Bevor Frank Miller zum Comic kam, arbeitete er als Zeichner. Mit neunzehn Jahren zog er aus einer ländlichen Gegend an der Ostküste nach New York. Früh eignete er sich das Genre des Großstadtkrimis an und legte die Comicserie APA-5 vor. Seine größte Leistung vor «Sin City» war es aber, die erfolglos gewordene Reihe «Daredevil» umzukrempeln und den Helden wieder ein differenzierteres Profil zu verleihen. Ebenfalls sehr erfolgreich war seine Reihe «Ronin». Als Vorbilder nennt Miller den japanischen Manga und die Arbeiten des französischen Comicautors Moebius. (nz)
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Frank Miller: Sin City 1, Cross Cult 2005, 216 Seiten, 19,80 Euro
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