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Buchhändler fürchten höhere Mehrwertsteuer 10. Nov 2005 14:40
 |  Bücher | | Foto: dpa |
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Buchhändler und Verlage sind besorgt angesichts der Pläne für eine höhere Mehrwertsteuer. Sollte der ermäßigte Steuersatz für Bücher gestrichen werden, wäre das eine «Katastrophe» heißt es.
Die deutsche Buchbranche befürchtet im Falle einer Erhöhung der Mehrwertsteuer eine «Katastrophe» für Buchhändler und Verlage. Wenn es wie von Union und SPD bei ihren Koalitionsverhandlungen verabredet kommtn würde und der bisher ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent für Bücher gestrichen würde, müssten Bücher «mit einem Schlag erheblich teurer werden», meldet das in Dortmund erscheinende Branchenmagazin «buchreport» am Donnerstag.
Als Folge fürchten Buchhändler, dass deutlich weniger gekauft würde. Eine «sofort spürbare Kaufzurückhaltung» nennt das der «buchreport». Unter anderem für Zeitungen, Bücher und Lebensmittel gilt der ermäßigte Steuersatz von sieben statt 16 Prozent. Union und SPD haben in ihren Koalitionsverhandlungen angedeutet, diese Ermäßigung nur noch für Lebensmittel gelten zu lassen. «buchreport» rechnete vor, dass ohne die bisherige Ermäßigung ein Taschenbuch im Laden künftig statt 9,80 Euro 10,90 kosten würde. Ein gebundenes Buch von bisher 19,80 Euro würde sich auf 22,03 Euro verteuern, ein Buch von bisher 29,80 Euro käme auf 33,15 Euro. Allerdings zeichnete sich am Donnerstag eine Änderung der ursprünglichen Pläne von Schwarz-Rot ab. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff sagte im ZDF-Morgenmagazin, der verringerte Mehrwertsteuer solle bei sieben Prozent belassen werden und auch künftig für Lebensmittel, Zeitungen und Bücher gelten. (nz)
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