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Harry Potter und der Bombenterror
13. Jul 2005 16:23

'Harry Potter and the Half-Blood Prince'-Cover
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Foto: AP
Eigentlich sollte der Verkaufsstart des sechsten Harry-Potter-Bandes am Samstag im Londoner Bahnhof King's Cross gefeiert werden. Doch dann passierten die Terroranschläge.
 
Als Reaktion auf die Bombenanschläge in London am 7. Juli hat die Buchhandelskette W.H. Smith angekündigt, den feierlichen Verkaufsstart des Buches «Harry Potter and the Half-Blood Prince» aus Londons Innenstadt ins südwestlich von London gelegene Wimbledon zu verlegen. Das berichtet die Online-Ausgabe des britischen Senders BBC.

Mehr in der Netzeitung:
W.H. Smith hatte zunächst geplant, den Verkaufsbeginn des Buches am Bahnhof King's Cross zu feiern, von wo aus der Zauberlehrling Harry Potter traditionell mit dem Zug zur Zauberschule Hogwarts fährt, vom Gleis 9 3/4.

Zu früh verkauft

Derweil wurde bekannt, dass in den USA - wie kurz zuvor in Kanada - ein Exemplar des Harry-Potter-Bandes vor dem offiziellen Starttermin verkauft worden ist. Die Familie des Jungen, der das Buch in einem Laden in Kingston, im Bundestaat New York, gekauft hatte, hat sich inzwischen bereit erklärt, das Buch an den Verlag Scholastic zurückzugeben. Er habe «nur zwei Seiten» gelesen.

Der amerikanische Online-Buchhändler Alibris hat angekündigt, gebrauchte Exemplare des sechsten Harry-Potter-Bandes für fünf Dollar das Stück zu kaufen. Alibris hofft dabei nach eigener Aussage vor allem auf verkaufswillige Elternpaare, die mehrere Kinder haben und zunächst gleich mehrere Exemplare des Buches kaufen müssen. (nz)


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