Monika Rinck Ah, das Love-Ding!  | | | Foto: Verlag |
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Sollte das Glück nur alleine oder in der Paarformation zu haben sein? Monika Rinck denkt in eine andere Richtung und empfiehlt eine Einübung in die «Neuerziehung der Wünsche».
Was stellt sich ein, wenn Leute etwas zusammen machen? Was wäre das, was nur die Gruppe enthalten kann? Und vor allem: »Wie geht vorbereiten?« In ihrem poetischen Essay »Ah, das Love-Ding!« erkundet Monika Rinck die Transiträume und changierenden Übergänge von Singular zu Plural. Nicht Sublimierung, Substitution oder Entzug gibt sie den Protagonisten dieser »éducation sentimentale« dabei auf, sondern eine Einübung in die »Neuerziehung der Wünsche«.Gegen die Reduktion gebotener Komplexität, gegen »sentimentalisch-terroristisches Einsamkeitsfieber« und die Zermürbung aller Beteiligten formuliert sie eine heutige Form der romantischen Idee des unendlichen Gesprächs und verfolgt die Wendung zum Glückenden: auf etwas, auf den und die Anderen zu. Monika Rinck, geboren 1969 in Zweibrücken, Studium der Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale, lebt als Autorin in Berlin. Für ihre literarischen Arbeiten - zuletzt erschienen »Begriffsstudio 1996-2001«, Edition Sutstein 2001 (fortgeführt unter www.begriffsstudio.de), und »Verzückte Distanzen«, Gedichte, zu Klampen! 2004 - wurde sie unter anderem mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg 2001, dem Lyrik-Stipendium der Stiftung Niedersachsen 2003, dem Georg-Glaser- Förderpreis 2004, dem Förderpreis zum Kunstpreis Rheinland-Pfalz 2006 und dem Hans-Erich-Nossack-Förderpreis des BDI 2006 ausgezeichnet. Neue Gedichte von Monika Rinck erscheinen 2007 bei kookbooks. (Verlag)
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Monika Rinck: Ah, das Love-Ding! Ein Essay, kookbooks 2006, 200 Seiten, 18,90 Euro
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