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Péter Esterházy Deutschlandreise im Strafraum  | | | Foto: Verlag |
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Péter Esterházy war nach eigenem Bekunden zuerst Fußballer und erst dann Schriftsteller. In seinem neuen Buch erkundet er das deutsche Fußballherz.
Der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy erfreut sich auch in Deutschland einer mittlerweile großen Leserschaft. Man kennt ihn als Erzähler und Romancier und wird sich daher vielleicht über eine Selbstauskunft des Autors wundern: «Ich war zuerst Fußballer und danach Schriftsteller» – sagt Esterházy in seinem neuen Buch «Deutschlandreise im Strafraum». Und nicht genug damit, dass Esterházy selbst ein passionierter Kicker gewesen ist, sein Bruder Márton hatte es gar in die ungarische Fußballnationalmannschaft gebracht, mit der er 1986 zur Weltmeisterschaft gefahren war. Man darf also davon ausgehen, dass man bei Esterházy in kompetenten Händen ist, wenn er sich nun auf eine Forschungsreise durch deutsche Lande begiebt, um herauszufinden, was es hierzulande mit dem Fußball auf sich hat. Der Schriftsteller fasst Fußball als Breitensport und Alltagsphänomen ins Auge, sucht Ascheplätze in der westdeutschen Provinz auf und geht der Fußballverbundenheit des Models Heidi Klum nach. Außerdem fährt er in die Nähe von Dresden, wo der BC Hartha zu Hause ist. Gegen diesen Verein hat Esterházy vor einigen Jahrzehnten selbst einmal gespielt. (nz)
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Péter Esterházy: Deutschlandreise im Strafraum, Berlin Verlag 2006, 186 Seiten, 12,90 Euro
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