 | Wer hat Angst vor Wladimir Putin?
Im Oktober 2006 wurde die Journalistin Politkowskaja hinterrücks erschossen. Ihr «Russisches Tagebuch» ist ein Rapport voll bitterer Ironie über die Putin-Jahre, meint Franziska Zwerg.
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AKTUELLE BÜCHER-NEWS  «Krimi Kult Kiste» entführt in vergangene Zeiten Die gute alte Zeit war womöglich gar nicht besser, wie die «Krimi Kult Kiste» belegt. Verbrechen und Intrigen gab es schließlich schon immer. Doch irgendwie hatten Detektive jener Jahrzehnte mehr Stil. ARTIKEL | 18. Mai 2007 16:02
Karikaturen-Band über Stoiber ohne Pauli Die Essenz karikaturistischen Schaffens über Edmund Stoiber findet sich in einem Band, den Stoiber-Kritikerin Pauli am Montag präsentierten sollte. Dann aber sagte sie unter merkwürdigen Umständen ab. ARTIKEL | 21. Apr 2007 13:46
Kurnaz «möchte ein neues Leben» Fünf Jahre seines Lebens verlor der Bremer Türke Kurnaz im US- Gefangenenlager Guantánamo. Sein Buch darüber liest sich wie das Inhaltsverzeichnis eines Folterer-Werkzeugschranks. ARTIKEL | 20. Apr 2007 12:28
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Kunst & Architektur Die Suppe wird kalt
Der Autor und Dokumentarfilmer Charles Nicholl studierte viele Jahre die Skizzenbücher und Manuskripte Leonardo da Vincis. Basierend auf seiner Analyse hat er eine Biographie über ihn geschrieben.
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Belletristik Jung, schön, aber «underfucked»
Nachdem Benjamin Berton in «Wildlinge» drei pubertierende Jungen in der französischen Provinz porträtierte, nimmt er in seinem neuen Roman «Am Pool» das hohle Gehabe junger vergnügungssüchtiger Führungskräfte aufs Korn.
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ESSEN & TRINKEN Russendisko zum Selberkochen
Wladimir Kaminer legt seit Jahren in der «Russendisko» Platten auf. Außerdem veröffentlicht er regelmäßig Erzählungen, in denen es wiederum um die «Russendisko» geht. Dem Erfolgsrezept bleibt er auch in seinem Kochbuch treu.
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DIE AKTUELLE «VOICE OF GERMANY»-REZENSION  Herr Speer ist fassungslos
Helmut Kraussers Roman «Eros» macht sich satirisch über das Genre des «großen» Deutschlandromans her. Und alle kommen vor: So nationalistische wie adlige Industrielle, Albert Speer, die Studenten, die Stasi und die RAF.
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Geschichte & Politik Landschaft mit Leichen und singenden Vögeln
Mit achtzehn Jahren wurde Arkadi Babtschenko zum russischen Militär eingezogen und 1996 nach Tschetschenien versetzt. Seine Texte schildern die grausame Realität des Krieges, den er erlebte und der aus ihm einen anderen Menschen machte.
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Belletristik Kali
Peter Handkes neuer Roman erzählt von einem vermissten Kind und einer Meisterin des Wiederfindens, «so eine, die geholt wird, wenn einem die Kontaktlinse in den Kies fällt.»
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Religion & Philosophie Ein Gedicht über Schmerzen der Reflexion
Ausgehend von Schelling geht der Literaturwissenschaftler Steiner der Frage nach, warum dem Denken stets Traurigkeit anhaftet - und schafft damit ein «metaphysisches Gedicht» zu einem wesentlichen Aspekt seines Lebenswerks.
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Geschichte & Politik Notizen eines Weltbürgers
Der kürzlich verstorbene Ryszard Kapuściński war einer der wichtigsten Reporter und Reiseschriftsteller überhaupt. Nun erscheinen seine fragmentarischen «Notizen eines Weltbürgers.»
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Geschichte & Politik Tibet
Über mehrere Jahre hat der Journalist Thomas Laird den Dalai Lama interviewt. Und nun ein Buch über Tibet vorgelegt, in dem er westliche und östliche Sichtweisen auf Geschichte, Kultur, Politik und Religion gegenüberstellt.
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Krimis Die Liebe eines Mörders
Michael Cellini ist besessen. Vom schönen Top-Model Nerisha und seinem Idol, dem Serienkiller John Christie. Das wird für Nerisha gefährlich, nachdem sie die zärtlichen Annäherungen des jungen Mannes ignoriert hat.
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|  |  |  |  Dänemark: Expedition in das Land der netten Wilden Der Däne Morten Ramsland hat den Familienroman des Jahres geschrieben: Die Helden sind Trinker, Betrüger und zugleich gute Menschen, die nur ein kleines bisschen Glück für sich wollen. Ein wenig ähneln sie Ramslands Vorfahren. bücher spricht mit ihm über die Erinnerung. ARTIKEL | 17. Aug 2006 11:34
|  Die Ringeltaube Eine sensationelle Entdeckung und ein literarisches Kleinod: die bisher unbekannte erotische Erzählung von André Gide über eine Liebesnacht. ARTIKEL | 08. Sep 2006 16:30 Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphahnski Nicht Odysseus, sondern den Ritter Schnapphahnski zu besingen, das war das Anliegen des Schriftstellers Georg Weerth. Friedrich Engels nannte ihn «den ersten Dichter des deutschen Proletariats.» ARTIKEL | 07. Aug 2006 17:52 Merkwürdige Literatur Welche Erkenntnisse kann uns die Literatur des Barock heute noch auf den Weg geben? Eine ganze Menge, wie die Textsammlung «Merkwürdige Literatur» beweist. ARTIKEL | 10. Jul 2006 20:19 Zeiten des Aufruhrs Eine schmucke Fassade verhüllt die ganze Ödnis einer kleinbürgerlichen Existenz. Richard Yates' «Zeiten des Aufruhrs» ist ein Klassiker des amerikanischen Vorstadtromans. ARTIKEL | 01. Jun 2006 14:38 Ein Frauenherz Im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist Juliette de Tillières der Mittelpunkt einer hochpikanten Menage à trois. «Ein Frauenherz» von Paul Bourgets gilt als Meisterstück des psychologischen Romans. ARTIKEL | 01. Mai 2006 21:31
|  Herr Speer ist fassungslos Helmut Kraussers Roman «Eros» macht sich satirisch über das Genre des «großen» Deutschlandromans her. Und alle kommen vor: So nationalistische wie adlige Industrielle, Albert Speer, die Studenten, die Stasi und die RAF. ARTIKEL | 26. Jan 2007 08:01 Gott war ein DJ Was von der britischen Radiolegende John Peel übrig blieb: Musik, Musik und eine hübsche Autobiografie, die aber leider von seiner Ehefrau Sheila zuende geschrieben werden musste. ARTIKEL | 22. Jan 2007 07:39 Generation Suff Down and Out in Zagreb-Süd: Den Romanfiguren Edo Popovics fällt es nicht immer leicht, Haltung zu bewahren. Sie verzichten auf Strom, Wasser und Heizung, verlieben sich und schauen immer wieder viel zu tief ins Glas. ARTIKEL | 19. Jan 2007 07:28 Der letzte deutsche Muttersohn Nach ungezählten Büchern über die Rote-Armee-Fraktion liegt nun die erste Biographie Andreas Baaders vor. Der Terrorist erscheint darin als gescheiterter Künstler, Muttersohn und eitler Platzhirsch. ARTIKEL | 04. Jan 2007 07:45 Glauben Sie diesem Mann kein Komma! Höchst unterhaltsam tritt die Autobiographie von Wilhelm Voigt einen Beweis an: «Der Hauptmann von Köpenick» war kein kleiner Gauner, sondern ein Schelm und Schlitzohr von Format. ARTIKEL | 03. Jan 2007 07:32
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