Lancia Musa 1.9 JTD: Der Klassenschönling
Der Lancia Musa erinnert optisch stark an den kleinen Bruder, den ebenfalls exklusiven Lancia Ypsilon. Man nehme den Frauenliebling Ypsilon und paare ihn mit dem gleichermaßen praktischen und schmucken Fiat Idea fertig ist der Musa. 72 Prozent aller Teile sind gleich. Um sich abzuheben, zieht der Musa die elegante Karte. Die Front sieht klasse aus, das Heck des 3,93 Meter langen Italieners könnte etwas mehr Chic vertragen.
Die sehen mit der harmonischen Farbauswahl des Lancia jedoch gut aus. Die Rückbank im Fond lässt sich verschieben und bietet Dank 2,50 Meter Radstand bequem Platz für zwei weitere Personen. Das Wohlfühlklima steigt spürbar, wenn der Musa auch noch über ein elektrisches Sonnendach verfügt.
Der Basismotor mit 1,4 Litern Hubraum leistet 95 PS. Die deutlich bessere Alternative sind die beiden Dieselversionen. Besonders das Topmodell mit 1,9 Litern und einem 100 PS starken Commonrail-Diesel gefällt. 260 Nm Maximaldrehmoment, 179 km/h Spitze und ein Durchschnittsverbrauch von 5,5 Litern Diesel auf 100 Kilometer sind die Eckdaten.
Doch die starken Seiten des Musa sind seine Variabilität. 32 Sitzkonfigurationen, ein Kofferraumvolumen von 320 bis maximal 1.420 Liter und jede Menge Styling sprechen für den neuesten Lancia. Das gilt auch für die komplette Serienausstattung der beiden Ausstattungsvarianten Oro und Platino.
Unverständlich, dass nur ABS, Front- und Kopfairbags Serie sind. Für ESP und Seitenairbags muss der Käufer einen Aufpreis berappen. Teilledersitze, Klimaanlage und das große Sonnendach sind Standard. Der Einstiegspreis für die Basisversion Lancia Musa 1.4 Oro liegt bei 15.995 Euro.

