Skoda Joyster: Tschechisches Spaßmobil
Mit dem Roomster hat Skoda nach dem Fabia, Octavia und Superb gerade erst seine vierte Modellreihe auf den Markt gebracht. Doch der tschechische Autobauer zeigt auf dem Pariser Automobilsalon, was in Zukunft noch von ihm zu erwarten ist.
Skoda setzt dabei - wie bereits beim Roomster - weiter auf ein jugendliches Image. Der Joyster, ein dreitüriges Conceptcar, ist dafür das beste Beispiel. Das Showcar soll, wie es der Name bereits sagt, dem Kunden vor allem eines bereiten: Spaß nämlich. In der Sprache der Marketingstrategen von Skoda fokussiere der Joyster «mit einer Fülle von jugendlich frischen Ideen die Käuferschichten von morgen». Hört sich schön an, doch hält der Joyster dieses Versprechen auch? Interessant sieht der Joyster zumindest aus, der in Ansätzen übrigens Ähnlichkeiten mit dem Iroc von VW aufweist.
Für Manske soll die Formensprache des Joyster beim Kunden Emotionen wecken. Damit dies auch gelingt, setzt man auf Transparenz. Dazu wurde der dreitürige Joyster mit großen Fenstern versehen. Zudem verfügt er über ein Glasdach, von dem sich der vordere Teil sogar öffnen lässt.
Der Innenraum wartet mit weiteren Ideen auf, die vor allem die jüngeren Kunden ansprechen dürften. So gibt es in diesem Spaßmobil beispielsweise keine festeingebauten Audio-Anlagen. Im Joyster befindet sich vielmehr eine Dockingstation, die die jüngste Generation von Laptops aufnehmen kann. Über ein Touch-Screen können die Funktionen angesteuert werden.
Die Frage, die sich bei allen Concept-Cars stellt, ist die, was letztlich von den vielen netten Spielereien übrig bleibt, wenn das Fahrzeug in Serie gehen sollte.

