netzeitung.deLandwind fällt im ADAC-Crashtest durch

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Der Landwind fiel im ADAC-Crashtest durch. (Foto: ADAC<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Der Landwind fiel im ADAC-Crashtest durch.
Foto: ADAC
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Als «katastrophal» hat der ADAC die Ergebnisse des Crashtests mit dem chinesischen Geländewagen Landwind bezeichnet. Der Fahrer hätte in der Realität nicht überlebt.

Der auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) präsentierte Geländewagen Landwind aus China ist beim ADAC-Crashtest mit katastrophalen Ergebnissen durchgefallen. In der 20-jährigen Geschichte dieser Unfallsimualtionen hat noch kein Fahrzeug schlechter abgeschnitten, lautet das verheerende Urteil des Automobilclubs aus München.
Völliger Zusammenbruch
Die Bilanz: Die Fahrgastzelle, der Überlebensraum des fast zwei Tonnen schweren Autos, brach beim Frontal-Crash mit 64 km/h völlig zusammen. Der Fahrer hätte keine Überlebenschance gehabt. Nicht viel besser fiel der Seiten-Crash mit 50 km/h aus – auch hier hätte sich der Fahrer sehr schwere Kopfverletzungen zugezogen.

Der chinesische Hersteller wies die Vorwürfe am Mittwoch allerdings vehement zurück: «In China und anderen Ländern sind bereits zehntausende Landwinds auf dem Markt», so Bas van den Nieuwenhuijzen von der Landwind-Europazentrale in Belgien. Die Fahrzeuge hätten in den vergangenen drei Jahren eine «ausgezeichnete Leistung» bei der Sicherheit gezeigt. Zugleich kritisierte der Sprecher den ADAC. Dieser habe Landwind weder über die Tests informiert noch die Ergebnisse an den Hersteller weitergeleitet.

ADAC: Nicht annähernd Standard
Fahrzeuge wie der Landwind entsprechen laut ADAC nicht annähernd dem mittlerweile sehr hohen Sicherheitsstandard von Autos in Europa. «Dank dieser sehr anspruchsvollen Anforderungen in puncto Insassenschutz ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Zahl der Verkehrstoten deutlich zu senken», so ADAC-Präsident Peter Meyer. (nz)