Honda unternimmt mit Stream neuen Anlauf
Im Fond des 4,57 Meter langen Stream gab es bislang eine Dreierbank. Die wurde beim aktuellen Modell von zwei bequemen Einzelsitzen und einer praktischen Mittelkonsole ersetzt. Das Platzangebot ist mächtig. Die Sitze sind verschiebbar, was auch einen leichteren Zugang zur dritten Sitzreihe ermöglicht. Gewachsen ist das Platzangebot in der dritten Reihe dadurch jedoch nicht. Nach wie vor ist diese Bank nur Kindern zuzumuten. Wird sie nicht gebraucht, lässt sich die Rückbank mit etwas Aufwand im Boden versenken und die Ladefläche vergrößert sich entsprechend. Besonders angenehm zeigt sich das Innenraumambiente des Honda. Große Fensterflächen und dünne Säulen sorgen für gefühlte Freiheit. Der Kofferraum schluckt zwischen 158 und 718 Litern.
Ein Kostverächter ist der 1,6 Tonnen schwere Honda Stream jedoch bei flotter Gangart nicht. Sparsamer zeigt sich die Basisversion mit dem bekannten 1,7-Liter-Motor, der 92 KW/125 PS leistet. Er hat mit dem großen Stream aber auch seine liebe Mühe. Der kleine Vierzylinder nervt auf der Autobahn mit einem störenden Motorengeräusch. Der Stream liegt gut auf der Straße und bietet eine überaus komfortable Abstimmung. Jedoch kann der Honda Nick- und Wankbewegungen nicht verhehlen.
Der Einstiegspreis für den Honda Stream liegt bei 23.320 Euro. Die Serienausstattung ist mit Klimaautomatik, Armlehnen, elektrischen Spiegeln und zahlreichen Ablagen ordentlich. Für Komfort sorgen ein Navigationssystem (2.455 Euro), Automatikgetriebe (1400 Euro) oder ein elektrisches Glasdach (820 Euro). Für Sicherheit sorgen ABS, Front- und Seitenairbags. ESP und Kopfairbags sind nicht lieferbar.

