12.11.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Die weltgrößte Wasserstofftankstelle ist am Freitag in Berlin in Betrieb genommen worden. Das Projekt wird von den Verantwortlichen als Meilenstein hin zu einer emissionsfreien Auto-Wasserstoffwelt bezeichnet.
In Berlin ist am Freitag die weltgrößte Wasserstofftankstelle eröffnet worden. Die neue Tankstation besteht aus einer Aral-Zapfstation, einer Flotte von 16 Test-Pkw und einer im Februar 2005 in Betrieb gehenden Service-Station für diese Autos. Übergeben wurde die Anlage durch Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD). Mit der Eröffnung der Tankstelle startete zugleich das Wasserstoff-Demonstrationsprojekt Clean Energy Partnership (CEP) in seine Praxisphase.
Emissionsfreie Auto-Wasserstoffwelt«Das Berliner Projekt ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg in eine nachhaltige, emissionsfreie Auto-Wasserstoffwelt der Zukunft», sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen BP, Uwe Franke. Mit der Eröffnung der Station ist das Tanken von Wasserstoff erstmals in eine normale Tankstelle integriert worden. Die Betreiber wollen mit dem CEP-Partner an der neuen Anlage wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Herstellung, Anlieferung, Speicherung und Betankung im Alltagsbetrieb gewinnen.
Getankt wird der umweltfreundliche Energieträger zunächst von Kunden, die innovative Wasserstoffautos von BMW, DaimlerChrysler, Ford und General Motors/Opel im Alltagsbetrieb fahren werden. Das Projekt soll laut CEP öffentlich unter Beweis stellen, dass Wasserstoff als Fahrzeugkraftstoff im Alltag tauglich ist. (nz)