28.02.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Die V11 Le Mans.
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
In Rom ist eine Ausstellung über die legendäre Moto Guzzi eröffnet worden. Zu sehen sind Motorräder aus mehr als 80 Jahren sowie Fotos, Filme und Poster.
Die Moto Guzzi ist ein italienischer Mythos. Schon seit den 20er Jahren ist das Motorrad Dienstgefährt der Polizei. Und Filmstars wie Alberto Sordi (Ein Amerikaner in Rom) und Roberto Benigni (Das Leben ist schön) machten die Moto Guzzi auch auf der Leinwand berühmt. Nun widmet ein Museum in Rom dem Zweirad eine große Ausstellung.
Bis zum 12. April sind im Palazzo Vittoriano historische Modelle der Moto Guzzi wie «C4V» von 1924, «Gambalunghino 250» und die «Monocilindrica 350» von 1957 zu sehen.
Historische und moderne ModelleFotografien, Filme, Trophäen und Werbeplakate zeigen weitere Facetten der über 80-jährigen Geschichte der Motorrads, wie «La Repubblica» berichtet. In der Sektion «Gegenwart und Zukunft» können die Besucher neuere Modelle wie «Breva V 750», «V11 Sport Scura» und «Motore V 1100» begutachten.
Ihr erstes Motorrad hatten Carlo Guzzi und Giorgio Parodi 1919 in einer Schmiedewerkstätte in Mandello del Lario am Comer See konstruiert. Zwei Jahre später wurde dort die «Società Anonima Moto Guzzi» gegründet. 1921 startete die erste Maschine beim Motorradrennen von Mailand nach Neapel. Nur vier Monate später errang die Moto Guzzi bei einem anderen Rennen ihre erste von insgesamt 3329 Trophäen, die Targa Florio.
Adler-EmblemDas Emblem der Marke, der Adler mit ausgebreiteten Schwingen, ist übrigens ein Hommage an den gemeinsamen Freund von Guzzi und Parodi, den bekannten Rennfahrer Giovanni Ravelli, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. (nz)